Augencreme richtig anwenden: 7 Fehler, die du vermeiden solltest
Die Haut rund um unsere Augen ist besonders fein und empfindlich. Gleichzeitig ist die Augenpartie eine der Stellen, an denen Müdigkeit, Trockenheit und erste feine Linien besonders schnell sichtbar werden können.
Kein Wunder also, dass Augencremes einen festen Platz in vielen Skincare-Routinen haben.
Doch wie trägt man Augencreme eigentlich richtig auf? Kommt sie vor oder nach der Gesichtscreme? Wie viel braucht man wirklich? Und sollte Augencreme direkt unter das Auge oder lieber etwas weiter außen aufgetragen werden?
Wir zeigen dir 7 häufige Fehler bei der Anwendung von Augencreme – und wie du es besser machst.
Warum braucht die Augenpartie besondere Pflege?
Die Haut rund um die Augen unterscheidet sich von vielen anderen Bereichen unseres Gesichts.
Sie ist besonders dünn und wird gleichzeitig täglich stark beansprucht: Wir blinzeln, lachen, kneifen die Augen zusammen und entfernen Make-up.
Zusätzlich können Trockenheit, Schlafmangel und äußere Einflüsse dazu führen, dass die Augenpartie müde oder weniger frisch wirkt.
Eine Augencreme ist deshalb speziell darauf ausgerichtet, diesen empfindlichen Bereich gezielt zu pflegen.
Dabei gilt allerdings auch hier:
Mehr Produkt bedeutet nicht automatisch mehr Pflege.
Viel wichtiger sind die passende Formulierung und die richtige Anwendung.
Fehler 1: Zu viel Augencreme verwenden
Bei Augencreme brauchst du keine dicke Schicht.
Die Augenpartie ist relativ klein und eine geringe Menge reicht normalerweise vollkommen aus.
Zu viel Produkt bringt nicht automatisch einen besseren Effekt und kann unangenehm auf der Haut liegen.
Unser Tipp:
Beginne mit einer kleinen Menge und verteile sie sanft rund um die Augenpartie.
Nachlegen kannst du bei Bedarf immer noch.
Fehler 2: Die Augencreme stark einreiben
Gerade morgens muss es oft schnell gehen.
Creme drauf, kräftig verteilen – fertig.
Bei der empfindlichen Augenpartie ist das allerdings nicht ideal.
Statt die Haut stark zu reiben oder zu ziehen, kannst du die Augenpflege sanft mit dem Finger einklopfen.
Bei der Hey Beauty Augenpflege empfehlen wir dafür den Ringfinger. Durch die sanfte Anwendung lässt sich die Creme verteilen, ohne unnötig an der empfindlichen Haut zu ziehen.
Fehler 3: Augencreme zu nah am Auge auftragen
Augencreme gehört an die Augenpartie, aber nicht direkt ins Auge.
Vermeide es deshalb, das Produkt unmittelbar am Wimpernkranz oder direkt ins Auge aufzutragen.
Verteile die Pflege stattdessen sanft im vorgesehenen Bereich rund um die Augen.
Besonders bei empfindlichen Augen gilt: lieber kontrolliert und sparsam arbeiten.
Fehler 4: Die Reihenfolge der Skincare-Routine ignorieren
Serum, Augencreme, Gesichtscreme – aber was kommt eigentlich zuerst?
Eine unkomplizierte Routine ist meistens völlig ausreichend.
Bei den Hey Beauty Produkten kannst du deine Gesichtspflege beispielsweise so aufbauen:
1. Reinigung
2. Serum
3. Gesichtscreme
4. Augencreme gezielt auf die Augenpartie
Morgens kommt anschließend noch ein geeigneter Sonnenschutz hinzu.
Wichtig ist vor allem, den einzelnen Produkten kurz Zeit zum Einziehen zu geben und nicht fünf verschiedene Schichten unmittelbar übereinander aufzutragen.
Fehler 5: Augencreme nur verwenden, wenn erste Fältchen sichtbar sind
Augenpflege wird häufig automatisch mit Anti-Aging verbunden.
Dabei muss man nicht warten, bis erste Linien sichtbar werden.
Eine gute Augenpflege kann einfach Teil einer bewussten Feuchtigkeits- und Pflegeroutine sein.
Es geht also nicht darum, ab einem bestimmten Geburtstag plötzlich „gegen Falten kämpfen“ zu müssen.
Viel sinnvoller ist die Frage:
Was braucht meine Haut gerade?
Wenn deine Augenpartie beispielsweise häufig trocken wirkt oder du ihr gezielt zusätzliche Pflege geben möchtest, kann eine Augencreme eine sinnvolle Ergänzung deiner Routine sein.
Fehler 6: Nur auf einen einzigen Wirkstoff achten
Hyaluronsäure. Ceramide. Pflanzenextrakte.
Bei Beauty-Produkten konzentrieren wir uns gerne auf den einen großen Wirkstoff auf der Vorderseite der Verpackung.
Dabei ist bei einer Augencreme die gesamte Formulierung entscheidend.
Bei der Hey Beauty Augenpflege werden beispielsweise verschiedene pflegende Inhaltsstoffe miteinander kombiniert.
Hyaluronsäure unterstützt die Feuchtigkeitsversorgung der Haut, während Ceramide für die Pflege der Hautbarriere interessant sind. In der Augenpflege kommen außerdem gezielt ausgewählte Inhaltsstoffe für die empfindliche Augenpartie zum Einsatz.
Genau deshalb lohnt sich beim Kauf einer Augencreme ein Blick über einzelne Trendwirkstoffe hinaus.
Fehler 7: Von einer Augencreme Wunder erwarten
Das ist vielleicht der wichtigste Punkt.
Keine Augencreme kann den natürlichen Alterungsprozess stoppen.
Und sie muss es auch nicht.
Gute Hautpflege kann die Haut mit Feuchtigkeit versorgen, pflegen und das Erscheinungsbild der Augenpartie unterstützen.
Bei Hey Beauty möchten wir Hautpflege deshalb nicht als Kampf gegen das Älterwerden betrachten.
Eine gute Beauty-Routine soll dafür sorgen, dass sich deine Haut gepflegt anfühlt – unabhängig davon, ob du 25, 35 oder 55 bist.
Welche Inhaltsstoffe sind bei einer Augencreme interessant?
Bei der Auswahl einer Augenpflege lohnt es sich, auf die gesamte Formulierung und das eigene Hautbedürfnis zu achten.
Besonders interessant können beispielsweise sein:
Hyaluronsäure
Hyaluronsäure ist vor allem für ihre feuchtigkeitsbindenden Eigenschaften bekannt.
Gerade bei einer trocken wirkenden Augenpartie ist Feuchtigkeit ein wichtiger Bestandteil der Pflege.
Ceramide
Ceramide sind natürliche Bestandteile der Hautbarriere.
In Hautpflegeprodukten werden sie deshalb gerne eingesetzt, wenn der Fokus auf Pflege und Unterstützung der Hautbarriere liegt.
Pflegende Pflanzenwirkstoffe
Auch ausgewählte pflanzliche Inhaltsstoffe können eine Augenpflege sinnvoll ergänzen.
Entscheidend ist jedoch nicht, möglichst viele Wirkstoffe miteinander zu kombinieren, sondern eine Formulierung zu wählen, die zur empfindlichen Augenpartie passt.
Augencreme morgens oder abends?
Die gute Nachricht:
Du musst dich nicht entscheiden.
Die Hey Beauty Augenpflege kann morgens und abends Teil deiner Skincare-Routine sein. Die aktuelle Anwendungsempfehlung sieht eine kleine Menge vor, die sanft mit dem Ringfinger um die Augenpartie eingeklopft wird.
Morgens kann Augenpflege ein schöner Vorbereitungsschritt vor Make-up sein.
Abends wird sie Teil deines Pflegerituals nach der Reinigung.
Viel wichtiger als die Frage „morgens oder abends?“ ist deshalb die regelmäßige und richtige Anwendung.
Wie kombiniere ich Augencreme und Serum?
Du verwendest bereits ein Gesichtsserum?
Perfekt – du musst dich nicht zwischen Serum und Augencreme entscheiden.
Die Produkte erfüllen unterschiedliche Aufgaben und können miteinander kombiniert werden.
Eine Hey Beauty Routine könnte beispielsweise so aussehen:
Morgens
Reinigung
↓
Hey Beauty Serum
↓
Gesichtscreme
↓
Augenpflege
↓
Sonnenschutz
Abends
Reinigung
↓
Hey Beauty Serum
↓
Gesichtscreme
↓
Augenpflege
So bekommt dein gesamtes Gesicht seine Pflege und die empfindliche Augenpartie zusätzlich einen gezielten Pflegeschritt.
Brauche ich überhaupt eine Augencreme oder reicht Gesichtscreme?
Eine häufige Frage lautet: Kann ich nicht einfach meine normale Gesichtscreme unter den Augen verwenden?
Grundsätzlich hängt das stark von der jeweiligen Formulierung und der individuellen Haut ab.
Eine speziell entwickelte Augenpflege hat jedoch den Vorteil, dass sie gezielt für die Bedürfnisse der Augenpartie formuliert ist.
Wenn deine normale Gesichtspflege gut funktioniert und du keine zusätzliche Pflege benötigst, musst du deine Routine nicht unnötig kompliziert machen.
Wenn du aber Trockenheit, ein müde wirkendes Erscheinungsbild oder eine gezieltere Pflege der Augenpartie angehen möchtest, kann eine spezielle Augencreme eine sinnvolle Ergänzung sein.
Die Hey Beauty Augenpflege
Bei Hey Beauty möchten wir keine 15-Schritte-Routine, bei der am Ende niemand mehr weiß, welches Produkt eigentlich wofür gedacht ist.
Unsere Augenpflege lässt sich unkompliziert in deine bestehende Skincare-Routine integrieren.
Besonders schön finden wir dabei die Kombination aus gezielter Augenpflege und einer einfachen Gesichtsroutine.
Serum für das Gesicht.
Creme für die Pflege.
Augencreme gezielt für die Augenpartie.
Und morgens Sonnenschutz.
Mehr muss eine gute Routine nicht automatisch sein.
Fazit: Bei Augencreme ist weniger oft mehr
Die richtige Anwendung einer Augencreme ist eigentlich ganz einfach.
Du brauchst keine große Menge und keine komplizierte Technik.
Sanft auftragen. Nicht reiben. Regelmäßig verwenden. Und deiner Haut Zeit geben.
Vor allem solltest du nicht erwarten, dass eine Augencreme über Nacht zehn Jahre verschwinden lässt.
Eine gute Augenpflege soll deine Haut nicht verändern müssen.
Sie soll sie pflegen, mit Feuchtigkeit versorgen und dafür sorgen, dass sich deine Augenpartie gut anfühlt.
Und genau daraus darf ein kleines tägliches Beauty-Ritual werden.
Häufige Fragen zur richtigen Anwendung von Augencreme
Wie trägt man Augencreme richtig auf?
Eine kleine Menge Augencreme sanft rund um die Augenpartie verteilen und vorsichtig einklopfen. Starkes Reiben oder Ziehen an der empfindlichen Haut sollte vermieden werden.
Augencreme vor oder nach der Gesichtscreme?
Bei der aktuellen Hey Beauty Routine wird zuerst das Serum aufgetragen, anschließend die Day Cream und danach die Augencreme gezielt auf die Augenpartie.
Sollte man Augencreme morgens oder abends verwenden?
Die Hey Beauty Augenpflege ist für die Anwendung morgens und abends vorgesehen.
Wie viel Augencreme sollte ich verwenden?
Für die kleine Augenpartie reicht bereits eine geringe Menge. Mehr Produkt bedeutet nicht automatisch mehr Wirkung.
Muss man Augencreme einklopfen?
Sanftes Einklopfen ist eine gute Möglichkeit, Augencreme zu verteilen, ohne unnötig an der empfindlichen Haut zu ziehen.
Kann ich Augencreme und Serum zusammen verwenden?
Ja. Bei Hey Beauty werden Serum, Gesichtscreme und Augenpflege miteinander kombiniert.